Carlo Marchione

Spielpraktischer Vortrag Carlo Marchione – Darmstädter Gitarrentage

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Datum/Zeit
Date(s) - 12/12/2015
17:00 - 19:00

Veranstaltungsort
64287 Darmstadt - Evangelische Thomasgemeinde Darmstadt

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Spielpraktischer Vortrag Carlo Marchione

Bach: Chaconne d-moll aus der Partita BWV 1004

Die berühmte Chaconne ist in Johann Seb. Bachs Schaffen einzigartig, gibt es doch neben diesem Satz kein weiteres Stück gleicher Betitelung. Andere Variationssätze schrieb er ansonsten für Klavier oder Orgel, allesamt Werke aus früheren Kompositionsphasen (die großartige „Passacaglia“ für Orgel entstand wohl sogar noch in Arnstadt). Das Finale aus der 2. Partita für Violine solo (mit den Sätzen Allemande, Courante, Sarabande, Gigue, Chaconne), deren Reinschrift aus dem Jahre 1720 datiert, erstreckt sich über 256 Takte und bildet auf einem viertakigen Bassschema zunächst einen Sarabanderhytmus ab. In insgesamt 64 Abteilungen (bzw. 32, wenn man von einer 8-taktigen Phrase ausgeht) vollzieht sich ein magisches Szenario der Variationskunst, in deren Verlauf das Tongeschlecht nach Dur wechselt und im Schlussteil wieder in die Grundtonart zurückgeführt wird.

Carlo Marchione wird in seinem künstlerischen Vortrag auf die verschiedensten Geheimnisse, die sich hinter dem großartigen Werk verbergen, eingehen und dem Publikum mit seiner begeisternden Art das Werk nahebringen.

Carlo Marchione (*1964 in Rom) war bereits in sehr jungen Jahren Gewinner bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben (Ancona 1979/80, „L. Legnani“ Parma 1981, „M. Guiliani“ 1982, „Ville de Sablé“ 1985, Gargnano 1989, „N. Paganini“ 1991, „Città di Latina“ 1992). Im Laufe seiner bisherigen Karriere trat er bei vielen Festivals in ganz Europa als Solist, mit Orchester oder in verschiedenen Kammermusikbesetzungen auf. Während einer Russlandtournee 1997 wurde ihm die Ehre zuteil, sowohl im weltberühmten Hauptsaal des Konservatoriums „P.I.Tchaikowsky“ in Moskau als auch in der Philharmonie von St. Petersburg zu spielen. Ein Jahr später gab er sein Debüt in der Berliner Philharmonie. Mit seiner aufsehenerregenden Solo-CD der 12 Violinfantasien von G. P. Telemann (Kreuzberg Rec.) begründete Marchione seinen Ruf als profunder Kenner der barocken Aufführungspraxis und gilt mittlerweile als einer der wichtigsten Musikerpersönlichkeiten auf der Gitarre. Er wird regelmäßig zu Meisterklassen in ganz Europa eingeladen und unterrichtet darüberhinaus als Professor an der Musikhochschule in Maastricht (Niederlande).

(Quelle: http://www.gita-darmstadt.de/Darmstadter_Gitarrentage/Festival.html )


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