Paul O‘Dette

Paul O‘Dette – Renaissancelaute & Iain Galbraith – Sprache – Darmstädter Gitarrentage

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Datum/Zeit
Date(s) - 13/12/2015
11:00

Veranstaltungsort
64285 Darmstadt - Akademie für Tonkunst

Kategorien


Konzertprogramm

The Spirit of John Dowland
Paul O‘Dette – Renaissancelaute
Iain Galbraith – Sprache
John DOWLAND (1563 – 1626)
William SHAKESPEARE (1564 – 1616)
The Shoemaker’s Wife
The King of Denmark’s Galliard
Sonette Nr. 8 & 128
Fantasia
Sonette Nr. 18 & 115
Aloe
Queen Elizabeth’s Galliard
Sonette Nr. 87 & 90
Semper Dowland Semper Dolens
Sonette Nr. 116, 105, 130
Mrs. Vaux’s Jigge
Mrs Winter’s Jump
The Earl of Essex, his Galliard
Sonette Nr. 146 & 71
Farewell
Sonette Nr. 97 & 66
Lachrimae Pavan
Sonett Nr. 106
A Fancy

Paul O‘Dette (*1954) gilt als einer der bedeutendsten Lautenisten unserer Zeit. „Sollte ich den heiligen St. Peter an der Himmelspforte treffen, wünschte ich mir, er würde sagen: ‘Willkommen, treuer Diener! Übrigens, Du solltest unbedingt Paul O’Dette hören, er leitet die Engels-Band.’ “ So der Kommentar eines Plattenkritikers im Musikmagazin Music America. Von seinen über 140 Aufnahmen wurden viele mit hochangesehenen Preisen ausgezeichnet (u. a. zweimal mit dem Grammy). Neben O’Dettes Tätigkeit als Renaissance- und Barocklautenist hat er sich auch als international agierender Dirigent einen Namen gemacht. Aufgrund seiner musikwissenschaftlichen Kompetenz fungierte er als Co-Autor für den Dowland-Eintrag im New Grove Dictionary of Music. Er ist Professor für Laute und Direktor der Abteilung für Alte Musik an der Eastman School of Music und leitet das Boston Early Music Festival. Als echter Genießer liebt Paul Wein und edles Essen in all seinen Variationen. Dies mit vielen Reisen zu verbinden (sei es beruflich oder im Urlaub), bedeutet für ihn, die kulinarischen Köstlichkeiten der ganzen Welt kennenzulernen. Zuhause kocht er selbst gerne: „Ich liebe die italienische Küche, bin aber auch den französischen und asiatischen Spezialitäten nicht abgeneigt. Glücklicherweise fungiert meine schwäbische Frau als stellvertretender Küchenchef, was die Arbeit beim Kochen erleichtert!“ Seine Philosophie: „Das Kreiieren eines besonderen Geschmackserlebnisses durch die entsprechende Kombination von Kräutern und Gewürzen ist so ähnlich wie die treffende Auswahl von Dynamik, Klangfarbe, Artikulation und Tempo für eine fesselnde musikalische Interpretation.” Auf die Frage nach dem perfekten Urlaubstag: „Eine Ausfahrt auf einer kleinen, kurvigen europäischen Landstraße, durchzogen von mittelalterlichen kleine Ortschaften…mit der Hoffnung, einen Weinberg mit zugehöriger Weinprobe ausfindig zu machen.”

1956 in einem Dorf an der Westküste von Schottland zur Welt gekommen, wo er eine Jugend möglichst fernab von Büchern mit Angeln und einsamen Bergwanderungen verbrachte, lebt Iain Galbraith heute als freiberuflicher Autor und Übersetzer in Wiesbaden. Seit dem Studium der Germanistik, Romanistik und Vergleichenden Literaturwissenschaft an den Universitäten Cambridge, Freiburg und Mainz schreibt er Gedichte, literarische Essays und Rundfunkbeiträge und übersetzt deutschsprachige Autoren ins Englische, u. a. Robert Gernhardt, Peter Handke, Raoul Schrott, Jan Wagner, W. G. Sebald, neuerdings auch Reinhard Jirgl. 1997 kam es zu ersten Bühnenübersetzungen ins Deutsche; seitdem wurden seine Übertragungen englischsprachiger Dramatiker an den Münchner Kammerspielen, der Berliner Schaubühne, dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und vielen anderen Theatern aufgeführt. Zu dieser Zeit begann er auch englischsprachige Lyrik zu übersetzen (z.B. John Burnside). 2010 hatte er ein Research Fellowship am Institute for Advanced Studies in the Humanities an der Universität Edinburgh inne, 2014-5 leitete er ein Seminar für Poetik der Übersetzung an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Gern hält er Vorträge zu literarischen Themen, soeben (2015) an der Inönü Universität in Malatya, Türkei. Eigene Gedichte veröffentlichte er in namhaften Zeitungen und Zeitschriften, so auch in der Times Literary Supplement, in Akzente, Edinburgh Review oder Poetry Review. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, so 2014 mit dem Stephen Spender Prize for Poetry Translation. Weniger bekannt: Er hat eine Ausbildung im Hotelfach und kocht gern Fisch.

(Quelle: http://www.gita-darmstadt.de/Darmstadter_Gitarrentage/Festival.html )


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